Gerhard Daum
Zu meinen Arbeiten
Grundlage ist ein einfaches geometrisches Formenvokabular (Linien, Kreise, Vielecke, Winkel). Im Zentrum jeder Konstruktion stehen der „Goldene Schnitt“ (die Unendlichkeit der Unschärfe 1 : 0,618…, die Ungleichheit der Flächen) und die Schönheit verschiedener Formen von „Symmetrien“ (die Gleichheit der Flächen). Diese Gegenpole von Unregelmäßigkeit und Regelmäßigkeit in einem Werk zu vereinen, ein Gleichgewicht zwischen beiden herzustellen, ist ein zentrales Anliegen meiner Konstruktionsarbeit.
Jedes Werk ist das Ergebnis einer intuitiven und experimentellen Arbeit. Zu Beginn des Konstruktionsentwurfes ist nicht erkennbar welches Werk letztendlich entstehen wird (Konstruktionsgenese). Am Ende des Konstruktionsprozesses hat sich eine ausgewogene und in sich stimmige Figur herausgebildet, die ungleiche (asymmetrische) und gleiche (symmetrische) Flächen enthalten kann. Es ist eine überraschende abstrakte Komposition entstanden.
Das Werk nimmt keinen Bezug auf Gegenständliches oder bestimmte Themen der Zeit. Jedes Werk ist abstrakt und zeitlos, und doch erhält es einen gegenständlichen Namen. Oftmals wird beim Versuch ein Werk analytisch zu durchblicken eine paradoxe Seherfahrung gemacht. Die Figur gehorcht nicht den Gesetzen der Perspektive oder einer dreidimensionalen Welt. Die Figur ist somit in der Realität nicht darstellbar. Das Werk zeigt ein virtuelles Bilderlebnis.
Meine Werke präsentiere ich digital aufgezogen auf Aludibond (weiß oder schwarz) signiert, mit beigefügten Echtheitszertifikat Der Kunde bestimmt selbst die gewünschte Größe. Das Werk wird individuell angefertigt. Ebenso sind Präsentationen auf Glas, Keramik oder Metall in individuellen Maßen möglich.
Künstlerinterview 2017
Mathematisch-experimenteller Konstruktivismus: Prof. Peter Tepe; Wissenschaft und Kunst (w/k), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. https://wissenschaft-kunst.de (Kunst / Interviews -> Aug. 2017)
Biografie
1954-1980
in Berlin (West) geboren, seit 1970 künstlerische Beschäftigung mit Bildkonstruktionen im geometrischen Raum, verbunden mit Studien der Chemie und Architektur
1980-2014
Studium der Medizin mit Promotion und Beschäftigung in der Industrie
2015
Vertiefung meiner künstlerischen Tätigkeit, mit Schwerpunkt „experimenteller Konstruktivismus“ Zauber der Geometrie
Ausstellungen (Auswahl)
2024/25
NOMINIERUNG für den 7. Internat. Evard Preis, Kunsthalle Messmer, Riegel
Gemeinschaftsausstellung
2024
GÖTTINGEN, art göttingen
Gemeinschaftsausstellung
2022/23
MANNHEIM, Galerie Böhner
Gemeinschaftsausstellung
2022
LUXEMBOURG, Kunstmesse ART FAIR
Gemeinschaftsausstellung
2018/19
NOMINIERUNG für den 5. Internat. Evard Preis, Kunsthalle Messmer, Riegel
Gemeinschaftsausstellung
HEIDELBERG, 30. Heidelberger Symposium
Einzelausstellung
LAHR, Galerie L`ART POUR LAHR
Einzelausstellung




